Rettungshundearbeit

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adminmarfan
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Rettungshundearbeit

Beitrag von adminmarfan » 16 Okt 2006 18:18

Hallo Ihr da draussen!

Also, ich betreibe in meiner Freizeit Rettungshundearbeit. Als vor nunmehr einem Jahr das Marfan-Syndrom bei mir festgestellt wurde (ich bin jetzt 30), meinte mein Kardiologe ich solle damit aufhören, es sei zu gefährlich. Genauso solle ich auch mit dem reiten aufhören. Die erste Zeit war furchtbar für mich. Ich wusste nicht was ich tun sollte, alles aufgeben was ich schon immer mache. Mein Pferd verkaufen? Neee, niemals!

Ich habe Gott sei dank nichts aufgegeben. Habe mich wieder aufgerafft und mit den Leuten in meiner Staffel darüber geredet. Die stehen alle voll hinter mir und unterstützen mich wo sie können.

Vor nunmehr 3 Wochen habe ich erneut mit beiden Hunden die Flächenprüfung bestanden. Letztes Wochenende habe ich auch noch die Trümmerprüfung mit einem Hund gemacht. Ich bin mächtig stolz auf uns!!!!

Und so froh das ich mein ganzes Viehzeugs nich aufgegeben hab

Grüße von

Maike und Ihren Wuffs

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Beitrag von adminmarfan » 16 Okt 2006 18:18

Hallo Maike,
da hast du auch schön recht gehabt: Ärzte, die einfach empfehlen, den Lebensinhalt aufzugeben, finde ich unverantwortlich.
Du hast etwas, was dir Spaß macht + dein Leben erfüllt - wann würdest du dich wohl kränker fühlen + depressiv werden: Mit deinen Tieren oder ohne?
LG von Dani

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Beitrag von adminmarfan » 16 Okt 2006 18:18

Hallo Maike,

ich kenne dich und deine Wuffs vom letzten Marfan-Tag. Das klingt ja alles echt gut. Herzlichen Glückwunsch! Ich weiß nicht wirklich wie hoch die körperliche Anstrengung bei solchen Einsätzen ist, aber ich denke du wirst es immer im Hinterkopf haben und hoffentlich möglichst vorsichtig sein.

Gruß
Steffi

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Beitrag von adminmarfan » 16 Okt 2006 18:18

Hi Steffi
Am Dienstagnachmittag bis in die Nacht hinein hatten wir wieder einen Einsatz. Es war teilweise recht steil, aber die in meiner Staffel sind so lieb! Die passen ganz arg auf mich auf. Wenn es zu heftig wird werde ich ausgetauscht und kann auf dem Weg laufen. Sie fragen auch immer wieder nach ob ich noch kann.
Grüßle
Maike und ihr haariger Anhang...grins

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Beitrag von adminmarfan » 16 Okt 2006 18:18

Hallo Maike,
seid ihr in Sichenhausen gewesen - das ist nicht sehr weit von mir.
Sehr traurige Geschichte... ;o(
LG von Dani

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Beitrag von adminmarfan » 16 Okt 2006 18:18

Hi Dani,
nee, wir waren in Reutlingen. Die Person die wir suchten ist selbständig ins Krankenhaus gelaufen. Immer gut wenns so endet.
Grüßle Maike

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Beitrag von adminmarfan » 16 Okt 2006 18:18

Ich habe auch einen Hund und habe die Kraft einfach nicht mehr auf den Hundeplatz zu gehen um viele Übungen zu machen. Da mein Hund recht stur ist, muß ich jeden Tag auf`s neue beweisen, dass ich diejenige bin, die hier das Sagen hat.
Leider mußte ich das aufgeben, das heißt aber nicht, dass ich meinen Hund aufgeben würde. N i e m a l s !!!
Ich kann dich also gut verstehen. Doch meine Pumpe schafft es nach diesen ganzen OP`s einfach nicht mehr.
Viel Glück und Erfolg weiterhin.

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