Grad der Behinderung

Schwerbehindertenausweis - Vor- und Nachteile
adminmarfan
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Grad der Behinderung

Beitrag von adminmarfan » 15 Okt 2008 15:44

Hallo!

Bei meinem Freund (27 und studiert Elektrotechnik) wurde in diesem Jahr das Marfan-Syndrom diagnostiziert.

Er hatte im Feb. diesen Jahres eine Aorten-Dissektion Typ A, die durch Zufall erkannt worden ist. Der Aortenbogen wurde ersetzt und er muss jetzt regelm. Beta-Blocker und Markumar einnehmen. Des weiteren hat er Probleme mit den Augen, wie z.B. starke Kurssichtigkeit, subluxierte Linsen usw. Zum Glück hat er bis jetzt nur eine leichte Skoliose und keine Probleme mit den Füßen.



Er hat im Sept. einen Antrag auf Behinderung gestellt. Nun ist der Feststellungsbescheid wiedergekommen. Der Gard der Behinderung beträgt 30. Begründung für den "geringen" Grad ist, dass eine dauernde Einbuße der körperlichen Beweglichkeit nicht besteht.



Wir sind jetzt unsicher, wie wir uns verhalten sollen. Sollen wir Widerspruch erheben? Was für Vor- und Nachteile hat der GdB über 50? "Lohnt" sich der Stress und Ärger?

Muss man bei 30 GdB dem Arbeitgeber darüber in Kenntnis setzen?



Wir freuen uns, wenn uns jemand helfen kann!



Grüße von Kathrin!

adminmarfan
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RE: Grad der Behinderung

Beitrag von adminmarfan » 15 Okt 2008 15:44

entfernt

adminmarfan
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RE: Grad der Behinderung

Beitrag von adminmarfan » 15 Okt 2008 15:44

Hallo Achim!

vielen Dank für deine schnelle Reaktion!

Nein, zu einer Untersuchung kam es nicht.

Dann werden wir wohl den nächsten "Kampf" in Angriff nehmen und Widerspruch erheben.

Erstmal vielen Dank! :D
Grüße von Kathrin

adminmarfan
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Beitrag von adminmarfan » 15 Okt 2008 15:44

LOGO !!!!
Auf jeden Fall Widerspruch einlegen.

Einfach alles aufzählen was einem einfällt und auch beim Arzt ruhig die Beschwerden alle aufzählen, aber nicht zu sehr jammern - einfach ehrlich bleiben (mit ehrlich meine ich natürlich das ehrlich mit einem Augenzwinkern).

Ich hab eine Aortenklappen, -ascendens, -descendensersatz und eine Mitralklappenrekonstruktion. Dann kommt noch eine Rückgradverkrümmung und Epilepsie dazu - aber ich hab 80 % mit Merkzeigen "G".

Evlt. auch beim VDK nachfragen ob die ihnen helfen können - die haben schon ganz andere Dinge durchgesetzt und dann muss man sich nicht mehr selbst um das ganze Zeug kümmern.

Doris

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Beitrag von adminmarfan » 15 Okt 2008 15:44

Hallo Doris!

Vielen Dank für deine Antwort.

Wir haben beim VDK nachgefragt und die helfen uns jetzt.

Widerspruch ist schon eingelegt und die Begründung wird mit Hilfe eines Anwalts formuliert.

Manchmal ist es einfach alles bes.... und man weiß nicht, wohin man sich wenden kann. Zum Glück gibt es dieses Forum!

Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und viel Freude und tolle Begegnungen im neuen Jahr!

Viele Grüße aus Braunschweig von Kathrin!

adminmarfan
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Beitrag von adminmarfan » 15 Okt 2008 15:44

Hallo Kathrin,
ich wünsch euch viel Glück mit dem Kampf und laß uns wissen wie er ausgeht - ich denk ihr werdet einige Prozente gewinnen.

Euch auch ein schönes Fest und viel Ruhe und Freude nicht nur an den Feiertagen

Doris

adminmarfan
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<schwerbehinderung

Beitrag von adminmarfan » 15 Okt 2008 15:44

Hallo Kathrin

Ich bin neu im Forum und habe gerade Deinen Beitrag gelesen und genau den gleichen Prozentkampf habe ich hinter mir, aber jetzt ist gerade Stillstand. Habe 2007 einen Aortenersatz-accd. mit Aortenrekonstrukt. bekommen und trotz meiner starken Skoliose -Unterleibs-Op´s mit Entfernung ,wurden mir nur 40% bewilligt. Nun hätte ich gerne gewußt ob man bei der VDK eintreten muß und was es kostet, wenn die einen unterstützen ?

Danke, liebe Grüsse Linda

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RE: <schwerbehinderung

Beitrag von adminmarfan » 15 Okt 2008 15:44

entfernt

adminmarfan
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Beitrag von adminmarfan » 15 Okt 2008 15:44

Hallo,
ich habe keine guten Erfahrungen mit dem VDK (Bayern) gemacht, weshalb ich vor kurzem ausgetreten bin.
Ein Widerspruch bzgl. einer Ablehnung kostet mittlerweile und hat, so wie mir der VDK berichtete, oft kaum Erfolg.
So habe ich meinen Widerspruch selbst formuliert bzw. eingereicht und hatte, man glaubt es kaum, Erfolg. Vielleicht hat der VDK ja auch zu viel zu tun.

adminmarfan
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Beitrag von adminmarfan » 15 Okt 2008 15:44

Hallo,
also wie gesagt - ich hab schon gute Erfahrungen gemacht, aber das ist auch schon wieder 4 bis 5 Jahre her.
Ich würd einfach mal hinfahren, mich etwas dumm stellen und sagen, dass Du gehört hast dass Sie einem helfen können und machen.
Bei mir hat es dann geholfen und ich bin erst dem VDK beigetreten als die schon alle Anträge für mich ausgefüllt und bearbeitet hatten.
Also versuch es und die Beiträge sind finde ich zwar teuer (60E / Jahr) aber wie gesagt mir haben sie geholfen und mir ist es das wert gewesen.
Doris

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