misslungene erste Trichterbrust-OP

Skoliose, Trichterbrust, Skelett, Füße
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adminmarfan
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misslungene erste Trichterbrust-OP

Beitrag von adminmarfan » 13 Jun 2011 10:32

Kurz zu meiner Geschichte:



Ich bin 24 Jahre alt und habe das Marfansyndrom mit Trichterbrust.

Vor 10 Jahren wurde ich an der Trichterbrust operiert, mit der damals gängigen Methode, da das Brustbein auf Herz und Lungen drückte. Leider wurde die Metallplatte bei mir schon nach einem Jahr herausgenommen und die Brust viel wieder ein. Seit etwa 4 Jahren kamen aufgrund der Trichterbrust auch noch Magenbeschwerden hinzu welche nur mit Medikamenten teilweise gelindert werden können (Zur Zeit nehme ich Obsidan gegen die Herzprobleme und Omeprazol in höchster Dosierung gegen die Magenbeschwerden). Vor kurzem hatte ich mich bei einem Toraxchirurgen informiert ob es möglich ist die Trichterbrust op zu wiederholen. Seine Antwort darauf war niederschmetternt. Aufgrund der Vernarbung die bei der vorherigen OP entstanden ist wird von einer zweiten OP abgeraten, da die Erfolgschancen niedriger und die dabei möglichen Komplikationen höher sind als normal. Da ich noch mich genau an die Qualen der OP und ihre Nachwirkungen erinnere, hab ich auch etwas Angst.



Jetzt zu meinen Fragen:



Hat jemand Erfahrungsberichte über einen ähnlichen Fall wie mir? Gibt es noch andere Möglichkeiten da was zu ändern? Sollte ich eine zweite OP riskieren?



Ich bin für alle Vorschläge dankbar!

Vielen Dank schonmal.

FunnyD

adminmarfan
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Beitrag von adminmarfan » 13 Jun 2011 10:32

Hab bald meine 2te OP. Danke für die Hilfe!

adminmarfan
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Beitrag von adminmarfan » 13 Jun 2011 10:32

Hallo Funny,
ich hoffe, du hast die OP gut hinter dich gebracht! Und hoffentlich mit Erfolg? Schade, dass dir niemand geantwortet hat, das hätte mich auch interessiert, wie die Erfahrungen sind! Mein Sohn ist erst 5, aber der Kardiologe hat schon angesprochen, dass man die Trichterbrust im Auge behalten sollte, da sie im Laufe des Wachstums die Herzfunktion beeinträchtigen könnte. Da wird wahrscheinlich auch irgendwann eine OP notwendig werden.
Hattest du die OP- Methode mit dem Bügel, der seitlich durch den Brustkorb geschoben wird? Hat das wehgetan nach der OP- bzw. das ganze Jahr über? Würdest du die OP für Kinder empfehlen?
Alles Gute für Dich,
Anja

adminmarfan
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Beitrag von adminmarfan » 13 Jun 2011 10:32

Hallo Anja.
In meinem Profil ist eine ganz kurze beschreibung über mich.
Ich hatte die OP nach NUSS, mit dem metallbügel machen lassen.
Ganz ehrlich... Ich war fasziniert von meiner "neuen brust"
Am Anfang läuft man noch extrem gerade herum weil die brust am drücken ist durch die Spannung, die die Stange erzeugt. Nach der OP (2010 stange rein, bis jetzt immernoch drin) habe ich überhaupt keine Probleme bzw. Schmerzen. Entfernen lassen habe ich die stange nicht, weil ich aus zukunftsbesdingten Gründen also rein arbeitstechnisch mich noch für keinen OP Termin entscheidenkonnte. Auslöser dafür war ein aneurissma kurz vor ner Dissektion in meiner ersten Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik.
Was Operationen bei Kindern angeht, bitte ich dich nur Rücksprache mit einem Arzt zu halten, falls die Trichterbrust nicht die Organe extrem behindert würde ich erst eine OP im ausgewchsenen zustand empfehlen und mal einfach die stange 1,5-2 jahre drinne lassen. Lieber länger stabil halten als zu kurz.

Hat dein Kind nur eine Trichterbrust ohne das Marfan-Syndrom?

Funny d, zu dir kann ich leider nichts sagen.

adminmarfan
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Beitrag von adminmarfan » 13 Jun 2011 10:32

Sorry was Groß- und Kleinschreibung angeht. Habe das ganze schnell auf dem smartphone getippt :)

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