welche Katarakt-OP?

Kontaktlinsen, Brillen, Seh Hilfen
Antworten
floh
Beiträge: 1
Registriert: 14 Mär 2019 10:52

welche Katarakt-OP?

Beitrag von floh » 14 Mär 2019 11:14

Hallo in die Runde,

aufgrund einer erheblichen einseitigen Vorderkammerverflachung und eines sehr schnell verlaufenden grauen Stars wurde der Verdacht auf Marfan geäußert und eine anschließende Untersuchung zeigte eine Aortenwurzelvergrößerung auf 43 mm. Die Ergebnisse des Gentests erhalte ich aber erst in 2 Monaten.
Von 2 Kliniken wurde mir aufgrund des sehr schnell verlaufenden Katarakts eine OP mit Annähen der Linsen empfohlen, weil man das bei Marfan Verdacht VORSORGLICH macht und bei meiner Mutter eine Linsenluxation vorlag.

Bei mir jedoch sitzt scheinbar alles fest im Auge und ich sehe daher keinen Anlass für ein Annähen der Linse, sondern hätte gern eine "normale" Katarakt OP. Meine Augenärztin rät mir auch dazu, zumal durch die Vorderkammerverflachung nur 2 mm Platz für die Naht ist und dann zeitlebens ein Risikofaktor darstellt. Nun stehen meine Meinung und die der Ärztin gegen 2 Klinikmeinungen.

In der Marfan-Sprechstunde im UKE kennen die sich mit den Marfan-Augensymptomen nach eigener Aussage nicht gut aus, sondern konzentrieren sich auf das Herz. Ich habe 1 Jahr Ärztehopping hinter mir, weil keiner wusste, was ich habe und warum, aber so langsam lichtet sich der Nebel.

Die Augen- OP muss vor der der Gentest Analyse erfolgen. Was meint ihr? Kann ich eine stinknormale Katarakt - Op machen lassen, auch bei starker Vorderkammerverflachung? Kann ich nicht dann erst ein Annähen vornehmen lassen, wenn es irgendwann mal notwendig sein sollte?
Gibt es dafür einen Spezialisten in Hamburg?

habt vielen Dank fürs Lesen und Eure Hilfe.

Floh (w, 46 Jahre)

Antworten